Frauen - eine benachteiligte Bevölkerungsgruppe in ländlichen Regionen (1997)

Der ländliche Raum als Lebensraum für Frauen hat in den letzten Jahrzehnten einschneidende wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandlungen erfahren. Der technische und sozioökonomische Strukturwandel hat regional und zeitlich verschoben Veränderungen im Wirtschaftsbereich, in den Bildungs- und Berufsstrukturen und am Arbeitsmarkt bewirkt. In der Analyse der Ist-Situation und von möglichen Veränderungen muß daher immer berücksichtigt werden, daß es weder den ländlichen Raum noch die Frau auf dem Land gibt, sondern es muß zum Teil von sehr unterschiedlichen Arbeits- und Lebenssituationen je nach räumlicher Lage ausgegangen werden.

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Oedl-Wieser, Theresia (1999): Frauen – eine benachteiligte Bevölkerungsgruppe in ländlichen Regionen. In: Wytrzens, Hans Karl (Hrsg.) (1999): Funktionsfähigkeit des ländlichen Raumes. Dokumentation der 7. ÖGA-Jahrestagung an der Universität für Bodenkultur in Wien. Kiel: Wissenschaftsverlag Vauk Kiel KG. 88-99. (http://www.boku.ac.at/oega/Tagung/1997/oedl.pdf)

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