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Gentechnikfreie Zonen in der Landwirtschaft: Stand und Perspektiven

Der Begriff der Gentechnikfreien Zone (GVO-freien Zone) – ein Selbstläufer

Warum sich der Begriff der gentechnikfreien Zone so erfolgreich im Alltagsbewusstsein etablierte, dürfte damit zusammenhängen, dass es Parallelen mit der Anti-Atom-Bewegung gibt. So war von „Kernwaffenfreien Zonen“ oder „AKW-freien Zonen“ bereits in den 70er-Jahren die Rede. Diese Begriffe hatten eine fast weltweite Verankerung und wurden in bestimmten Gebieten von der Anti-Atombewegung auch intensiv als Slogan verwendet. Ein Erklärungsversuch wäre somit, dass auch im Zusammenhang mit der kritischen Diskussion der (agrarischen) Gentechnikanwendung die „Gentechnikfreie Zone“ den JournalistInnen und den Menschen auf der Straße auf der Zunge lag. Dies würde auch erklären, warum der Begriff der „Gentechnikfreien Zone“ als eine Art Selbstläufer entstanden ist.

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Hoppichler, Josef (2001): Gentechnikfreie Zonen in der Landwirtschaft - Stand und Perspektiven. In: Ländlicher Raum, Online-Fachzeitschrift des BMLFUW, Ausgabe 5/2001. Wien. 13 Seiten. (http://www.laendlicher-raum.at)

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BF76/99


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