Die
Förderung der Betriebe in den Benachteiligten Gebieten im Rahmen des Programms
für die Entwicklung des ländlichen Raums hat in Österreich große Bedeutung. Die
EU-Ausgleichszulage stellt dabei ein zentrales Element zur Unterstützung der
Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Betriebe in den Benachteiligten
Gebieten, insbesondere im Berggebiet dar.
Seit 2001
wird der Berghöfekataster (BHK) zur Bemessung der EU-Ausgleichszulage
herangezogen. Der BHK bewertet differenziert die auf den einzelnen
Bergbauernbetrieb einwirkenden, natürlichen und wirtschaftlichen Erschwernisse.
Die Beurteilung erfolgt anhand eines Bündels von Erschwerniskriterien, die in
drei Hauptkriterien, die „Innere Verkehrslage“ (u.a. Hangneigung, Trennstücke),
die „Äußere Verkehrslage“ (u.a. Regionale Lage des Betriebes), sowie die
„Klima- und Bodenverhältnisse“ zusammengefasst sind. Das theoretisch
erreichbare Punktemaximum liegt bei 570 BHK-Punkten (Tamme et al 2002).
Der EU-Agrarkommissar Dr. D. Ciolos lud alle interessierten EU-Bürger und Organisationen ein, sich an der Diskussion über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), ihre Grundsätze und Ziele ab 2014, zu beteiligen.
Diese Online-Debatte war auf folgende vier Fragen fokussiert:
Warum brauchen wir eine Gemeinsame europäische Agrarpolitik?
Was erwarten die Bürger von der Landwirtschaft?
Warum muss die Gemeinsame Agrarpolitik reformiert werden?
Welches Instrumentarium benötigen wir in Zukunft für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik?
In diesem Buchband beschäftigt sich eine Reihe namhafter AutorInnen und PraktikerInnen aus dem Bereich bäuerlicher und gärtnerischer Landwirtschaft, des Handwerkes und der Kunst wie auch aus der Wissenschaft und dem Tierschutz mit der Frage der Lebensmittelversorgung der Zukunft.Die Beiträge sind überwiegend in einem essayistischen Stil gehalten.
Anlass war die Allgegenwart einer „multiplen Krise“, die durch Klimawandel, Kriege, Finanzkrisen, einer steigenden Zahl von Flüchtlingen und von Armut und Hunger betroffenen Menschen ihre Ausprägung findet. Dies führt zusehends zu Hoffnungslosigkeit, Unsicherheit und dem Gefühl der Machtlosigkeit.
Die in diesem Band enthaltenen Anregungen sollen die Gestaltbarkeit der Zukunft aus der Gegenwart heraus vor Augen führen. Die AutorInnen haben mit geistreicher Kreativität und großem Mut Visionen für eine gesicherte, faire und nachhaltige Lebensmittelversorgung aufgezeigt.
Die Intention dieser Studie war, die Ursachen für den im EU-Vergleich mit etwa 40% herausragend hohen Anteil an Betriebsleiterinnen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Österreich zu ergründen.
Im Zentrum der wissenschaftlichen Betrachtung dieser Studie stand die Konstruktion einer Betriebsleiterinnenidentität durch Frauen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten. Als wesentliche Faktoren hierfür sind die Sozialisation im Kontext der Landwirtschaft, die familialen Verhältnisse, die berufliche Qualifizierung sowie die Auseinandersetzung mit den produktionstechnischen Anforderungen auf den Betrieben anzusehen.
Im Rahmen einer qualitativen Befragung von 27 Betriebsleiterinnen in unterschiedlichen ländlichen Gebieten in Österreich wurden diese einzelnen Bereiche der Identitätsbildung thematisiert und analysiert. Des Weiteren wurde eine repräsentative österreichweite Befragung unter Betriebsleiterinnen durchgeführt, um statistisch gesicherte Daten über die Gründe der Übernahme der Betriebsleitung, die Arbeitsverteilung und Entscheidungsfindung auf den von Frauen geleiteten Betrieben zu analysieren sowie mögliche Lebensstiltypen unter ihnen zu erfassen.
Bundesanstalt für Bergbauernfragen,
Marxergasse 2/ Mez., Festsaal,
1030 Wien
Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 18 00 c.t
Mit allerlei Augen- und Ohrenschmaus garniert beginnt die Ausstellung mit dem bewusst schlicht gewählten Titel
„natURkraft“ der burgenländisch -kärntnerischen Kunstfamilie Simetzberger.
Musikalisch wird die Vernissage vom ukrainischen Starviolinisten Sergei Bolotny umrahmt, der mit traumtänzerischer Leichtigkeit Paganini interpretiert,
in namhaften Kammermusikensembles mitwirkt, mit ebenso bravouröser Leichtigkeit ein Meister der Kleszmermusik ist.